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M. Eisele mit Dorschfang.Im Juli 2004 trieb es mich mal wieder nach Norwegen, weiß gar nicht warum ich nicht gleich dort bleibe..... Immer wenn ich in Deutschland bin, verbringe ich meine Zeit am Schreibtisch und bin im Namen des Herrn (Dieter Eisele) unterwegs.

Anders in Norwegen, dort erlebe ich immer und immer wieder die Faszination des Landes!

Aber auf dieser Tour war ich auch im Namen des Herrn unterwegs. Eine stressige Woche stand bevor:

Montag morgen Abflug Hamburg/Amsterdam/Oslo.
Dann Leihwaagen und 5 Stunden Richtung Süden nach Arendal, wo ich meinen Freund Dan bis nach 12.00Uhr nachts auf mich warten ließ, da ich bei ihm pennen durfte.
Dan, unser China-Korrespondent wartete mit einer Handvoll arbeit auf mich und ich hatte ihm die andere auch noch voll gemacht.
Natürlich handelt es sich bei dieser Arbeit um Produkt-Development für die Saison 2005. Wir arbeiten auf Hochtouren, um für Euch wieder brandakuelle Meeresprodukte an den Markt zu bringen.

Als Dan und ich am Dienstag Nachmittag fertig waren, mit der Arbeit und den Nerven, ging mein Törn gleich weiter zu dem Euch bekannten Hersteller Solvkroken, der nicht zufällig auch in Arendal sitzt. Dan war dort früher mal Exportmanager. Bei Solvkroken wurde ich wie immer herzlich von BjörnEric (Chef vom ganzen) und -meinem mittlerweile auch zu einem guten Freund gewordenem- Partner Johnny empfangen. Gearbeitet haben wir bis in den späten Abend.
Das Resultat lässt sich sehen: Einige neue Produkte aus dem Hause Solvkroken für den deutschen Markt für 2005 und eine Merchandising-Überlegung für den deutschen Markt:

Wir werden viele Informationen aus Norwegen und über Norwegen von Solvkroken für Euch ins Deutsche übersetzten und auf diesem Internetportal für Euch zugänglich machen. Des weiteren werden wir die Marke Solvkroken, die ja schon über 20 Jahre (früher bekannter als Jensen) in unserem Meeresprogramm eingebettet ist, ein wenig herausstellen. Somit wird es ab 2005 zwei große Meeresnamen geben, die Ihr Euch merken müsst:

Aber weiter zu meiner Tour. Immer noch Dienstag, abends um 9.00 Flug von Kristiansand über Bergen nach Molde. Und dort, wen wunderts holt Otto mich von der Fähre ab, nachdem unsere beiden neuen Norwegencracks Tanja und Karsten Pfeiffer, die gerade 3 Woche Urlaub machen, mich vom Flughafen abgeholt haben und an die Fähre gefahren haben.

Das war nämlich mein Trick. Die Arbeit in Norwegen mit dem nützlichen verbinden, nämlich für Euch fischen zu gehen und das neue Material noch einmal zu testen.


Es bot sich an, denn unsere Norwegen-Experten waren nun alle zusammen.
Andre aus Falkensee, Karsten und Tanja aus Berlin und Otto aus Oldenburg, zusammen mit mir auf einem Fjord. So war es geplant. Eine Fotostory für Euch und die Pfeiffers machen auch gleich noch einen neuen Eisele-Norwegen-Film, der bald zu bestellen ist. Klar, dass Otto, Andre , Pet (der mit dem roten Kissen /Link auf Story) Flori und Kathi, Ottos Kinder und ich bei Uwe Onken wohnen. Warum brauche ich an dieser Stelle nicht zu erwähnen. Nur bedanken möchte ich mich bei Uwe, das er mich 3 Tage später wieder zum Flughafen gefahren hat.
Am nächsten morgen geht's auf die Plätze fertig los: Bei tollem Wetter, wie immer wenn ich hier bin (Zufall?) fahren wir in die Fanggründe. Nach einigen Driften mitten auf den Fjorden, wo wir natürlich die großen Köhler erwartet haben, stellten wir fest, das diese noch nicht im Fjord waren. Das liegt daran, sagt Uwe, dass der Futterfisch noch nicht im Roms ist. Also machen wir uns auf den Weg andere Stellen zu suchen: Dank der heutigen Technik (GPS und Echo) finden wir auch eine sehr interessante Stelle nordwestlich der Insel Sekken. Diese Stelle war bis dato ein Geheimtipp von Uwe für PiliPili (Rotbrasch). Eine Unterwasserinsel vom feinsten.

Was sich hier alles so getümmelt hat sehen wir nun:
Die schönsten Fische vom Mittwoch und Donnerstag.
 
Wie so oft waren unsere fängisten Köder die schwarzen und dunklen Power + Pro-Select Pilker:

Abends wurde dann bei Mitternachtssonne ein wenig geblinkert und gegrillt. Griller war heute Andre, da er das grüne Kissen hatte. Pet hat nach wie vor das rote und das grüne ist für wenig bis gar kein Fisch. Stimmt zwar nicht, denn Andre ist ein hervorragender Angler, doch einer musste ja grillen....

Am Freitag war dann für mich Ende im Gelände. Die Group Reimers inklusive Andre aus Berlin und Tanja und Karsten fischen weiter und ich muß bis zu meinem Abflug noch arbeiten, denn der nächste Flug geht zurück nach Oslo und von dort aus nach London auf die EFFTEX. Die Europäische Hersteller Messe unser Angelgeräte Branche, auf der ich wieder an unserem Programm 2005 feilen sollte.

Nach zwei Tagen Messe hatte mich mein Flieger dann wieder und der brachte mich über Amsterdam nach Haus, wo mein Bett auf mich wartete. Ein Glück lag Maren auch drin!!!

   
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