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titel.jpgLos ging es in Wardenburg( bei Oldenburg ) mit einem Reisebus,von dort aus auf die A7 nach Bad Bramstedt, von wo Ich mit weiteren wartenden Mitanglern  abgeholt wurde. Meine Freunde Günter u. Olaf die bereits in Wardenburg eingestiegen sind freuten sich mit mir auf ein wiedersehen.
In Kiel angekommen wurden die Kabinen der Color Magic bezogen.
Gestärkt vom leckeren reichhaltigen Buffet wurde die Fähre erstmal besichtigt ,man traf sich mit dem einen oder anderen Kollegen
an der Bar ,so wurden schon mal Taktiken ausgetauscht und mit zunehmenden Alkoholischen Getränken wurden die Fische immer grösser.
Frühstücksbuffet gab es noch an Bord . Unser Fahrer Ulli hatte schon für uns den Kaffee fertig so kamen wir nach 8 Std mit Pausen um ca 17 Uhr an unserem Camp Holmenstranda am  Rödvenfjord an.
Die Betten in den 4 Mann Hütten waren von unseren Betreuern Jana u. Mattes schon bezogen. Also blieb noch Zeit die Ruten zu montieren.
Nach dem gemeinsamen Abendessen kurze Sicherheitsinfo,  Rettungswesten,  Gewässerkarte ,  Echolot etc.konnten Günter, Olaf u. Ich endlich unser 30 PS Boot starten.
Beeindruckt von der Landschaft ließen wir unser Lighttackle ca 30 Gramm Pilker erstmal auf den Grund absacken. Es dauerte nicht lange und Ich konnte einen kleinen Schelli wieder in die Freiheit entlassen.
Wie uns Mattes sagte sollten wir es am Ende des Rodvenfjords versuchen.
Dort wurden einige Steinbeisser gefangen. Der grösste 20 Pfund ! Wir freuten uns über einige Dorsche die in die Gefriertruhe wanderten.
Bild-594.jpgAngekommen am Camp war die Freude über einen ca. 7 Kilo Dorsch  der direkt am Bootssteg gefangen wurde. Was für ein Auftackt am ersten Abend.
Und wir hatten noch 10 Tage zum Fischen!
Da bereits Ende Mai die Sonne sehr spät unter geht, hatte niemand so recht Lust zu Bett zu gehen, die Stimmung war zu gut.
Dana versorgte uns um 8 Uhr mit Frühstück und um 18 Uhr mit deftigen warmen Abendessen, Kaffe und Kuchen.
Während den Mahlzeiten im Gemeinschatsraum wurden mit Mattes noch viele Gerätetipps, Hot Spots, Wetter u. Scherze ausgetauscht.
Jedem Morgen sagten wir uns: Heute gehts früher ins Bett, aber irgendwie wollte man nichts versäumen.
Eat, sleep,go fishing.
 
Es gab zu unserer Zeit viel Dorsch zu fangen,überwiegend zwischen 2-3,5 Kilo .Gut gingen kleine Gufis 20-30 Gramm auf 10-15 Metern.
Am leichten Gerät ein großer Spaß.
Für die großen Seelachse war es noch zu früh. Mitstreiter Harald (Köhler-Harald) hatte immerhin einen von 5,4 Kilo.
Unser Guide Mattes der für uns unermütlich im Einsatz war,begleitete uns zum Naturköderangeln. Wir fingen Leng von 4,5 Kilo ,Lump einige Seehechte und zwei kleine Haie in 90-130 Meter Wassertiefe.
Mehrmals standen wir mit unserem Boot im Heringsschwarm, beißen wollten die Biester am Tage aber nicht. Aber es war faszienierend, wenn es unter dem Boot im klaren Wasser glitzert und brodelt.
Das Wasser war teilweise so klar ,daß wir die Attacken von den Fischen an den Kanten mitverfolgen konnten.
Bild-624.jpgDie Pollacks stehen an den Unterwasserkanten und sind nur mit sehr langsam geführten Gummis zu fangen,wobei man sich schon sehr konzentrieren muss um den Biss überhaupt mitzubekommen.
Olaf wurde von uns aufgezogen,da er kein Pollack fing.
Er überraschte uns dann doch sehr ,da er am letzten Tag seine ganze Konzentration zusammennahm und gleich 3 schöne Pollacks hinlegte, der grösste 4,5 Kilo !
Fisch war nicht alles, so konnten wir uns an den Schweinswalen,Seeadlern und Schneebedeckten Bergen erfreuen.
Danken möchte Ich der sympatischen Jana für Ihre Gesellschaft  und tolles Essen. (habe 2 Kilo zugenommen)
Danke auch an den Naturburschen Mattes für seinen Einsatz. Tipps u. gute Betreuung. Wir kommen gerne wieder.
   
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