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Das VorhabenWir, 3 Angelfreunde aus dem Braunschweiger Land waren vom 28. August – 11. September 2010 am Romsdal um den Köhlern u. anderen Schuppenträgern nachzustellen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Freitag den 27. August um 8.30 Uhr ging es mit vollgepacktem Auto los in Richtung Kiel.

Mehr ging nicht rein


Mehr ging nicht rein!

Punkt 14.00 Uhr ging die Fähre ab in Richtung Oslo wo wir am nächsten Morgen um 10.00 Uhr ankamen. Ohne vom Zoll kontrolliert zu werden sind wir zunächst durch Oslo bis zur ersten Rast in der Nähe von Lillehammer durchgefahren. Unterwegs regnete es ununterbrochen.
Der Regen hatte aber den Vorteil, das wenig Verkehr war und wir zügig durchkamen.
Nächster Halt war in Dombas. Kurz die Beine vertreten und weiter ging es nach Andalsnes.
Hier wurde noch schnell eingekauft, und weiter ging es nach Rödven zur Hütte, wo wir um 17.00 Uhr ankamen.

Trotz strömenden Regens hatten wir schnell ausgepackt und die erste warme Mahlzeit zubereitet.
Dann hat uns nichts mehr gehalten und wir sind erst mal runter zum Selbstfahrersteg.
Wegen des miesen Wetters sind wir aber dann doch erst am nächsten Tag rausgefahren.
Da wir einen Fjordneuling an Bord hatten, haben wir erst mal eine Besichtigungsrunde gefahren.
Danach hat uns nichts mehr gehalten und los ging‘s mit dem Angeln am Leuchtturm.
Die ersten Bisse ließen auch nicht lange auf sich warten und einige recht große Makrelen, Dorsche, und Knurrhähne in guten Größen landeten in der Fischkiste.

Der Romsdalfjord war unser nächstes Ziel. So ruhig hatten wir den Fjord schon lange nicht mehr erlebt. Kaum Wellen, kaum Wind. Allerdings hatten wir gut 2 Stunde auch keinen Biss.
Dann endlich ein Ruck beim Hochkurbeln an meiner Rute. Der Fisch sauste in die Tiefe und nahm locker 80 Meter Schnur (konnte ich an meiner farbigen Schnur ablesen) ehe er zum Stehen kam.
Also, hoch pumpen, wobei er immer noch Schnurgewinn hatte, und langsam weiterdrillen.

Guter Fang

Wir schätzten den Fisch auf 6-8 Kg. Nach 8 minütigen Drill lag er im Boot. Gewicht: 8,5 Kg.

Kurz darauf hatten meine beiden Mitangler ebenfalls einen Biss und es gab an Bord einen Doppel Drill, der sich, als auch ich wieder ins Geschehen eingriff, zum Dreifach Drill ausweitete.
So etwas hatten wir noch nicht erlebt. Köhler von 6, 7 und 10Kg landeten im Boot.

Doppeldrill

Unser Neuling war erstaunt mit welcher Kraft die Köhler in die Tiefe zogen und sah immer öfter mit ängstlichem Blick auf seine sich schnell leerende Schnurspule. Das war er, ein erfahrener Hitra-Angler nicht gewohnt. Ich benutze eine Penn Slammer 460 deren Bremse ordentlich Geräusche macht wenn ein Köhler abzieht. War sicher weit über dem Fjord zu hören.

Es war ein besonderes Erlebnis, als beim Ablassen des Pilkers die Schnur nach nur ca. 1-2 Meter stoppte. Eine Makrele, hatte ich vermutet, war eingestiegen. Also angeschlagen, die Rute krümmte sich, es gab einen kurzen Ruck und der Fisch war weg. Es stellte sich heraus, das er den Pilker abgerissen hatte. Und das bei einer Schnur von 18 Kg Tragkraft! Meinem Mitangler ging es kurz darauf ähnlich. Beim hochkurbeln dicht unter der Oberfläche stoppte plötzlich die Schnur, es gab einen Ruck und der Fisch war wieder mit dem Pilker auf und davon. Wir vermuten, dass es Lachse waren, die dicht unter der Oberfläche auf die Pilker gingen.

Die Landung

Insgesamt fingen wir Köhler, Dorsch, Pollak, Schellfisch, Knurrhahn, Hornhecht, Hering, Makrele,
Kliesche, Wittling und eine Meerforelle.

Das Angeln mit Naturködern lief nicht so gut. Ein kleinerer Lumb war die ganze Ausbeute eines Angeltages. Meine sehr geschätzten Seehechte gingen leider nicht an den Haken.

Ein Besuch der Atlantikstraße rundete unseren Urlaub ab. Geangelt haben wir dort nicht mehr, denn wir hatten genug Fisch. Nächstes Jahr kommen wir wieder!! Garantiert!!

Satte Beute
   
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